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In der Puuc-Region haben zwei unterschiedliche Stile ihre Anwendung
gefunden. Der Puuc-Stil der Frühzeit, beschränkt auf die klassische Periode und
der Puuc-Stil der Spätzeit, der sich auf die Postklassik bezieht.
Der
Puuc-Stil der Frühzeit zeigt schlecht verarbeitete Steinblöcke und Gewölbebauten mit unbearbeiteten Steinen.
Es finden sich grobe Wandflächen, Gewölbe und Dachkämme, die mit dicken Stuckschichten überzogen wurden. Auf den Fassaden der Dachkämme finden sich viele Reliefs. Typisch sind vor allem Gebäude mit vielen
Eingängen und runden Säulen finden hier ihren Einsatz.
Der
Puuc-Stil der Spätzeit weist Wände, Gewölbe und Dachkämme auf, die fein gearbeitet
sind und deren Steine vorher sorgfältig bearbeitet wurden. Die unteren Fassaden bleiben glatt und unverziert, während der
obere Fassadenteil mit ausgearbeiteten geometrischen Mosaiken dekoriert wurde. Darunter finden sich große Masken über den Türen und an den Gebäudeecken;
hauptsächlich Masken des in dieser trockenen Zone besonders wichtigen Regengottes Chac. Es finden sich nur wenige Tempelpyramiden, sondern häufiger Paläste mit vielen
Innenräumen. Der größte Palast der Region befindet sich in der Stätte Sayil
und hat 90 Innenräume.
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