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Die Ostküste kam erst in der späten Postklassik zu Einfluss, als die Mayakultur schon dem vollständigen Zusammenbruch entgegenging. Es sind meist schlecht ausgeführte Konstruktionen, die nicht an die technischen Fertigkeiten der vorangegangenen Epochen herankommen. Hier findet man keine hohen Tempel mehr, sondern nur kleine
Heiligtümer, die Flachdächer besitzen. Über den gemauerten Wänden wurden Rundhölzer dicht nebeneinander verlegt, die dann mit Kalkmörtel verdichtet, verhärtet und geglättet wurden. Die Außenwände der nur noch niedrigen sakralen Architektur besitzen Wände, die sich im oberen Teil nach außen wölben.
Die Eingänge zu diesen Gebäuden sind sehr niedrig, die Innenräume geradezu winzig.
Berühmt ist diese Zone für ihre schönen Wandmalereien. Man findet Skulpturen des "Herabstürzenden Gottes", der mit dem Bienengott assoziiert wird. In den oberen Fassadenhälften befinden sich an den Ecken häufig Skulpturen menschlicher Köpfe; es werden Gottheiten, Schlangen, Blumen, Früchte und Maiskolben dargestellt.
Nach dem Fall Mayapans (um die Hälfte des 15. Jahrhunderts durch eine Revolution der ins Zentrum gebrachten Herrscherfamilien besiegter Stadtstaaten), welches das nahe gelegene Chichen Itza besiegt und unterjocht hatte und damit zum letzten großen herrschenden Zentrum aufgestiegen war, zerfiel die Mayawelt in viele kleine Kaziken.
Es gab kein mächtiges Zentrum mehr, das die Region kontrollierte, aber
damit auch organisierte. Nach Meinung verschiedener Archäologen
wäre die Welt der Maya unter Umständen in naher Zukunft unter die Macht anderer sich ausbreitender Stämme aus dem zentralen Mexiko gefallen...........................doch
1492 entdeckten die Spanier die Welt der Maya.
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